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<title>Pasteurisierung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Pasteurisierung</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">

<p><b>Pasteurisierung</b> [<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r227981795">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˌpʰa.stø.ʁiˈziː.ʁʊŋ</span></a></span></span>] oder <b>Pasteurisation</b> bezeichnet die kurzzeitige <a href="W%C3%A4rme" title="Wärme">Erwärmung</a> von flüssigen oder pastösen Lebensmitteln auf Temperaturen von mindestens 72&nbsp;°C<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (klassisches Verfahren von Pasteur) bis maximal 100&nbsp;°C (<i>Hochpasteurisieren</i>) zur Abtötung der vegetativen Phasen von <a href="Mikroorganismus" title="Mikroorganismus">Mikroorganismen</a>. Sie dient z.&nbsp;B. dazu, Lebensmittel, unter anderem Milch, Frucht- und Gemüsesäfte und <a href="Fl%C3%BCssigei" title="Flüssigei">Flüssigei</a>, schonend haltbar (keimarm) zu machen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Durch die kurze, 15 Sekunden bis wenige Minuten<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> umfassende Zeitdauer der Hitzeeinwirkung und die mäßige Temperatur werden der Nährwert, der Geschmack und die Konsistenz des Lebensmittels nur unbedeutend verändert und dennoch die meisten Lebensmittelverderber wie <a href="Milchs%C3%A4urebakterien" title="Milchsäurebakterien">Milchsäurebakterien</a> und <a href="Hefen" title="Hefen">Hefen</a> sowie viele krankheitserregende Bakterien wie <a href="Salmonellen" title="Salmonellen">Salmonellen</a>, <a href="Brucellen" title="Brucellen">Brucellen</a> und <a href="Enterobakterien" title="Enterobakterien">Enterobakterien</a> zuverlässig abgetötet. Hitzeresistente <a href="Bakterien" title="Bakterien">Bakterien</a><a href="Spore" title="Spore">sporen</a> wie die von <i><a href="Clostridium_botulinum" title="Clostridium botulinum">Clostridium botulinum</a></i>, die Erreger der <a href="Mycobacterium_paratuberculosis" class="mw-redirect" title="Mycobacterium paratuberculosis">Paratuberkulose</a> sowie Sporen einiger <a href="Schimmelpilz" class="mw-redirect" title="Schimmelpilz">Schimmelpilze</a> überleben diese Behandlung zumindest teilweise. Aus diesem Grund sollte der Mikroorganismengehalt der Rohware möglichst gering gehalten werden.
</p><p>Da sie nicht keimfrei sind, müssen pasteurisierte Lebensmittel im Regelfall gekühlt gelagert werden und sind dann einige Tage bis einige Wochen haltbar. Davon abzugrenzen ist die <a href="Sterilisation" title="Sterilisation">Sterilisation</a> bei Temperaturen von über 100&nbsp;°C, die auch hitzeresistente Bakteriensporen abtötet. Sterilisierte Lebensmittel können erheblich länger und ungekühlt gelagert werden als pasteurisierte Lebensmittel, verlieren jedoch durch das Erhitzen stärker an Nährwert und Geschmack.
</p><p>Das Verfahren der Pasteurisierung wurde nach dem <a href="Frankreich" title="Frankreich">französischen</a> Chemiker <a href="Louis_Pasteur" title="Louis Pasteur">Louis Pasteur</a> benannt und 1864 entwickelt. Pasteur hatte erkannt, dass durch kurzzeitiges Erhitzen von Lebensmitteln und anderen Stoffen die meisten der darin enthaltenen Mikroorganismen abgetötet werden. Sind so behandelte Stoffe in einem abgeschlossenen Bereich, können auch keine neuen Mikroorganismen in diese eindringen. Unter Zuhilfenahme eines speziell angefertigten <a href="Kolben_(Gef%C3%A4%C3%9F)" title="Kolben (Gefäß)">Glaskolbens</a>, des <a href="Louis_Pasteur#Die_spontane_Entstehung_von_Leben" title="Louis Pasteur">Pasteurkolbens</a>, wurde diese Methode sehr eindrucksvoll demonstriert. Bei Lebensmitteln kann dadurch die Haltbarkeitszeit deutlich gesteigert werden. Zugleich war mit diesem Versuch auch die <a href="Spontanzeugung" title="Spontanzeugung">Urzeugungsthese</a> widerlegt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Bereits 1795 wendete der Koch, Konditor und Erfinder <a href="Nicolas_Appert" title="Nicolas Appert">Nicolas Appert</a> die Wärmekonservierung in Form des <a href="Einkochen" title="Einkochen">Einkochens</a> an. Als Vorversuch zur Entwicklung einer systematisierten Anwendung dieses Verfahrens in den 1860er Jahren gilt Pasteurs Nachweis, dass Lebensmittelverderb eindeutig durch Lebewesen verursacht wird und kein abiotischer Prozess ist, wie viele seiner Zeitgenossen annahmen. Für diesen Nachweis füllte er frisch gekochte <a href="Br%C3%BChe" title="Brühe">Bouillon</a> in zwei <a href="Glas" title="Glas">gläserne</a> <a href="Kolben_(Gef%C3%A4%C3%9F)" title="Kolben (Gefäß)">Kolben</a>. Einen davon ließ er unverschlossen stehen, auf den anderen setzte er ein S-förmig gekrümmtes Glasrohr, das zwar einen Ausgleich des Gasdrucks zwischen Gärraum und Umgebung erlaubt, das Eindringen von Partikeln jedoch verhindert (<a href="G%C3%A4rr%C3%B6hrchen" class="mw-redirect" title="Gärröhrchen">Gärröhrchen</a>). In beiden Glaskolben kochte er die Bouillon nochmals auf und beobachtete dann die Entwicklung des Inhalts beider Kolben über einen längeren Zeitraum. Der Inhalt des unverschlossenen Kolbens verdarb schneller, während die Bouillon im Kolben mit dem Gärröhrchen längere Zeit genießbar blieb.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Pasteurisierung_von_Milch_und_Milchprodukten">Pasteurisierung von Milch und Milchprodukten</h2></div>
<p>Am bekanntesten ist die Pasteurisierung von <a href="Milch" title="Milch">Milch</a> bzw. <a href="Rohmilch" title="Rohmilch">Rohmilch</a>, die hierzu 15 bis 30 Sekunden auf 72 bis 75&nbsp;°C erhitzt und danach sofort wieder abgekühlt wird. Pasteurisierte Milch bleibt ungeöffnet bei 6 bis 7&nbsp;°C gelagert etwa 6 bis 10 Tage fast unverändert.
</p><p>Bei der Hochpasteurisierung wird Milch auf 85 bis 134&nbsp;°C erhitzt. Die resultierende „hoch pasteurisierte Milch“ ist nahezu keimfrei und bleibt wesentlich länger haltbar als die übliche pasteurisierte Milch (im Kühlschrank bei 5&nbsp;°C etwa 2 Wochen). Sie wird in Deutschland seit 1990 auch als <a href="ESL-Milch" title="ESL-Milch">ESL-Milch</a> angeboten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Pasteurisierung bei Temperaturen von über 135&nbsp;°C wird <a href="Ultrahocherhitzung" title="Ultrahocherhitzung">Ultrahocherhitzung</a> genannt und führt zu <a href="H-Milch" title="H-Milch">H-Milch</a>.
</p><p>In der <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">Europäischen Union</a> ist nach Verordnung (EG) Nr. 853/2004 die Wärmebehandlung für alle gehandelten Milchsorten außer <a href="Rohmilch" title="Rohmilch">Roh-</a> und <a href="Vorzugsmilch" title="Vorzugsmilch">Vorzugsmilch</a> gesetzlich vorgeschrieben.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Milcherzeugnisse, die abgepackt und zum Verkauf an Verbraucher bestimmt sind, werden als „<a href="Ultrahocherhitzung" title="Ultrahocherhitzung">ultrahocherhitzt</a>“ bezeichnet, wenn sie auf Temperaturen von 135 bis 150&nbsp;°C erhitzt wurden und „wärmebehandelt“, wenn sie auf Temperaturen von mindestens 50&nbsp;°C erhitzt wurden.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Rohmilchk%C3%A4se" title="Rohmilchkäse">Rohmilchkäse</a> müssen als solche gekennzeichnet werden und sollten von Schwangeren und Menschen mit geschwächtem <a href="Immunsystem" title="Immunsystem">Immunsystem</a> vorbeugend gemieden werden. In <a href="Australien" title="Australien">Australien</a> und <a href="Neuseeland" title="Neuseeland">Neuseeland</a> dürfen seit 1994, mit wenigen Ausnahmen wie <a href="Roquefort_(K%C3%A4se)" title="Roquefort (Käse)">Roquefort</a>, nur pasteurisierte oder <a href="Thermisation" title="Thermisation">thermisierte</a> Milchprodukte in den Handel gebracht werden.
</p><p>Die Pasteurisierung von Milch und Milchprodukten geht nicht auf Louis Pasteur zurück, sondern wurde erst später von <a href="Franz_von_Soxhlet" title="Franz von Soxhlet">Franz von Soxhlet</a> verwirklicht.
</p><p>Die Einführung als Maßnahme des <a href="Public_Health" title="Public Health">öffentlichen Gesundheitsschutzes</a> erfolgte vor dem Hintergrund einer zunehmend industrialisierten <a href="Milchproduktion" title="Milchproduktion">Milchproduktion</a>. Die Massenproduktion und der Vertrieb roher Milch und Milcherzeugnisse führten zu sich weit verbreitenden Krankheitsausbrüchen. Unter unhygienischen Bedingungen produzierte und transportierte Milch verursachte wiederholt Ausbrüche von <a href="Typhus" title="Typhus">Typhus</a>, <a href="Scharlach" title="Scharlach">Scharlach</a>, <a href="Diphtherie" title="Diphtherie">Diphtherie</a>, Durchfallerkrankungen und <a href="Toxisches_Schocksyndrom" title="Toxisches Schocksyndrom">Streptokokken-induziertem, toxischem Schocksyndrom</a>. Rohmilch war daneben auch eine wichtige Infektionsquelle für die <a href="Zoonose" title="Zoonose">zoonotische</a> <a href="Tuberkulose_der_Rinder" title="Tuberkulose der Rinder">Rindertuberkulose</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Pasteurisierung_von_Eiern">Pasteurisierung von Eiern</h2></div>
<p>Aufgeschlagene <a href="H%C3%BChnerei" title="Hühnerei">Eier</a> sind ein leicht verderbliches Lebensmittel, das durch Pasteurisierung haltbar gemacht werden kann. Wie bei Milch kann die Erhitzung im Durchflussverfahren mit Platten- oder Röhrenwärmetauschern, für kleinere Produktionsmengen aber auch chargenweise in Behältern mit beispielsweise 60 oder 120 Litern Inhalt geschehen.<sup id="cite_ref-sgz_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-sgz-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Problem ist, dass flüssiges Ei nicht sehr hitzebeständig ist, sondern bereits bei niedrigen Temperaturen gerinnt: Eiklar bei 62&nbsp;°C, Eigelb bei 68&nbsp;°C, Vollei bei 66&nbsp;°C. Aus diesem Grund kommt nur Dauererhitzung bei niedrigeren Temperaturen in Frage. Mögliche Verfahrensparameter für die Pasteurisierung von Flüssigei sind zum Beispiel:<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Eiklar: 56–58&nbsp;°C, 120–180&nbsp;s</li>
<li>Eigelb: 61–68&nbsp;°C, 30–120&nbsp;s</li>
<li>Vollei: 62–66&nbsp;°C, 90–180&nbsp;s</li></ul>
<p>(Andere Quellen geben andere Werte an, so etwa für Vollei: 65&nbsp;°C, 5 min.<sup id="cite_ref-sgz_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-sgz-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>)
Pasteurisiertes Ei ist verschlossen bei Temperaturen bis 4&nbsp;°C einige Tage bis wenige Wochen haltbar. Nach dem Öffnen besteht die Gefahr, dass das Ei erneut mit Mikroorganismen in Kontakt kommt und von ihnen besiedelt wird (Rekontamination). Daher muss pasteurisiertes Flüssigei nach dem Öffnen weiterhin kühl gelagert und innerhalb eines Tages verbraucht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Pasteurisierung_von_Getränken"><span id="Pasteurisierung_von_Getr.C3.A4nken"></span>Pasteurisierung von Getränken</h2></div>
<p>Auch andere <a href="Lebensmittel" title="Lebensmittel">Lebensmittel</a> wie <a href="Wein" title="Wein">Wein</a>, <a href="Fruchtsaft" title="Fruchtsaft">Fruchtsaft</a> oder <a href="Bier" title="Bier">Bier</a> werden von der <a href="Lebensmittelindustrie" title="Lebensmittelindustrie">Lebensmittelindustrie</a> häufig pasteurisiert oder aus pasteurisierten Bestandteilen erzeugt in den Handel gebracht. In diesen Bereichen wird die Behandlung meist mit dem Kürzel KZE (Kurzzeiterhitzung) bezeichnet. Saure Produkte mit einem <a href="PH-Wert" title="PH-Wert">pH-Wert</a> kleiner als 4,5 können in Kombination mit der Pasteurisierung so haltbar gemacht werden, dass eine gekühlte Lagerung nicht erforderlich ist. Zu dieser Gruppe zählen viele Obst- und Gemüsesäfte oder -konserven und u.&nbsp;a. Limonaden und Energydrinks.
</p>
<table class="wikitable sortable">
<caption>Pasteurisierung von Getränken<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Verfahren
</th>
<th>kontinuierliche Arbeitsweise
</th>
<th>genaue Temperatursteuerung
</th>
<th>leichte Reinigung
</th>
<th>Kaltfüllung
</th>
<th>Einsatz für Trübsäfte
</th>
<th>Eignung für CO<sub>2</sub>-haltige Getränke
</th>
<th>Leistung in Liter/h
</th></tr>
<tr>
<td>Süßmostglocke
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td>&lt; 600
</td></tr>
<tr>
<td>Plattenpasteur
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe8); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center;" class="hintergrundfarbe8">je nach Bauart
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe8); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center;" class="hintergrundfarbe8">je nach Bauart
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td>&gt; 500
</td></tr>
<tr>
<td>Röhrenwärmetauscher
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td>&gt; 500
</td></tr>
<tr>
<td>Tunnelpasteur
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe8); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center;" class="hintergrundfarbe8">je nach Bauart
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td>&gt; 1000
</td></tr>
<tr>
<td>Kammerpasteur
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe7); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe7">nein
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe8); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center;" class="hintergrundfarbe8">je nach Bauart
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td style="background-color: var(--dewiki-hintergrundfarbe9); color: #000000; vertical-align: middle; text-align:center; {{{style}}}" class="hintergrundfarbe9">ja
</td>
<td>&gt; 250
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Andere_Anwendungen">Andere Anwendungen</h2></div>
<p>Neben Lebensmitteln können auch andere Produkte pasteurisiert werden, beispielsweise <a href="Kl%C3%A4rschlamm" title="Klärschlamm">Klärschlamm</a> oder Flüssig<a href="Mist" title="Mist">mist</a>.
</p><p>Spezielle Techniken, die auf Wärme beruhen, werden ebenfalls zur <a href="Virusinaktivierung" title="Virusinaktivierung">Virusinaktivierung</a> genutzt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Alternative_Verfahren">Alternative Verfahren</h2></div>
<p>Andere Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln sind
</p>
<ul><li><a href="Sterilisierung" class="mw-redirect" title="Sterilisierung">Sterilisierung</a></li>
<li><a href="Ultrahocherhitzung" title="Ultrahocherhitzung">Ultrahocherhitzung</a></li>
<li><a href="Einkochen" title="Einkochen">Einkochen</a></li>
<li><a href="Tyndallisation" title="Tyndallisation">Tyndallisation</a></li>
<li><a href="Thermisation" title="Thermisation">Thermisation</a></li>
<li><a href="Lebensmittelbestrahlung" title="Lebensmittelbestrahlung">Lebensmittelbestrahlung</a> mit <a href="Gammastrahlung" title="Gammastrahlung">Gammastrahlen</a>. Diese Methode ist in Deutschland nicht zur Behandlung von Lebensmitteln zugelassen.</li>
<li><a href="Denaturierung_(Biochemie)#Denaturierung_durch_Druck" title="Denaturierung (Biochemie)">Denaturierung durch Druck</a>, auch <i>Hochdruckpasteurisierung</i>. Anders als bei der klassischen Pasteurisierung wird das Lebensmittel dabei nicht erhitzt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Rainer Brömer: <i>Pasteurisation.</i> In: <a href="Werner_E._Gerabek" title="Werner E. Gerabek">Werner E. Gerabek</a>, Bernhard D. Haage, <a href="Gundolf_Keil" title="Gundolf Keil">Gundolf Keil</a>, Wolfgang Wegner (Hrsg.): <i>Enzyklopädie Medizingeschichte.</i> De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1112.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Pasteurization?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Pasteurisierung</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/pasteurisieren" class="extiw external" title="wikt:pasteurisieren">Wiktionary: pasteurisieren</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/2004/sklm_hochdruck_2004.pdf">DFG Senatskommission SKLM: Sicherheitsbewertung des Hochdruckverfahrens</a> (PDF; 188&nbsp;kB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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